Beziehung zur Natur, Umwelterziehung

Wir möchten den Kindern eine ehrfurchtsvolle Haltung zu unserer natürlichen Umwelt vermitteln. Allem Lebendigen, den Pflanzen, Tieren, Käfern u.s.w. begegnen wir mit Interesse und staunender Achtung. Durch das Mitleben der Jahreszeiten in den verschiedenen Festen, jahreszeitlich betonten Reigen, der sich ändernden Gestaltung des Gruppenraums und natürlich auch auf unseren Spaziergängen und kleinen Ausflügen kann die Mutter Natur als lebendiger Organismus erlebt werden, an dem wir als Menschen teilhaben und dazugehören.

Auch hier ist das Vorleben durch den Erwachsenen und seine Haltung maßgeblich.

Kleine Arbeiten im Garten und Basteln mit Früchten und Samen, die von den Spaziergängen mitgebracht werden, ermöglichen dem Kind ein tätiges Sichverbinden mit seiner natürlichen Umgebung.

Das direkte Erleben ziehen wir immer der abstrakten Vermittlung durch Bücher oder technische Hilfsmittel vor.

All das bildet im Kind eine natürliche Form der Religiosität, die die beste Voraussetzung für bewussten und achtungsvollen Umgang mit der Umwelt auch später als Erwachsener ist.